Donnerstag, 23. Oktober 2014

Redeemed fertig gelesen

Ich habe nun endlich den letzten Band der House of Night Reihe gelesen. Es wurde aber auch Zeit. Der letze Band, Band 12, war relativ ordentlich.

Jetzt nicht übermäßig anspruchsvoll, eher wie das Popcornkino unter den Büchern. Man liest es schnell und einfach und wenn man nicht zu viel darüber nachdenkt fühlt man sich ganz gut unterhalten.

Allerdings ist die ganze Reihe meiner Meinung nach einfach zu lang. Was in 12 Bänden erzählt wurde hätte man genauso gut in 3 bis 4 ordentlichen Büchern erzählen können. 

Eine kurze inhaltliche Zusammenfassung
Es geht um Zoey, eine Teenagerin die in Tulsa, Oklahoma in den USA lebt. Sie wird zu einem Vampir gezeichnet. In der Welt der Bücher wird man allerdings nicht gleich zu einem vollwertigen Vampir, zuerst muss man eine gewisse Zeit "reifen", wenn man in dieser Zeit nicht bei ausgewachsenen Vampiren ist übersteht man die Wandlung nicht und stirbt. Daher gibt es auf der ganzen Welt Vampirschulen, sogenannte Houses of Night. Diese Schulen haben auch Tempel die der Vampirgöttin Nyx (eigentlich die griechische Göttin der Nacht) geweiht sind und unterstehen der Leitung von Hohepriesterinnen.
Während ihrer Schulzeit in dem House of Night in Tulsa muss Zoey viele Widrigkeiten überstehen, von üblen Schulkameradinnen, über Herzschmerz (viel, viel, viel Herzschmerz) bis hin zu Kämpfen mit Unsterblichen. Dabei merkt Zoey auch dass sie ein ganz besonderer Vampir ist mit besonderen Fähigkeiten.


Das ganze Beziehungsdrama mit Zoey wurde zu sehr ausgewalzt und sie hat für das bisschen Charakterentwicklung das sie tatsächlich vollzogen hat ziemlich lange gebraucht. Ich fand sie als Hauptcharakter meistens ziemlich anstrengend.

Die Geschichte selbst fand ich ganz ok. Diese Mischung verschiedener Mythologien und Kulturen mag ich ganz gerne. 

Mein Fazit ist dabei: 
Wenn ihr euch die Reihe leihen könnt, oder billig kauft ist sie es Wert mal reinzuschauen, zur Entspannung vielleicht auch öfter. Als Vollpreisbücher sind sie mir 12 Bänden einfach zu teuer für den Inhalt und die Unterhaltung die sie mir geboten haben. (Wie gut dass ich die meisten billig auf dem Kindle kaufen konnte)

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